Ausbildungsförderung

Für Vollzeitausbildungen an Schulen wird Ausbildungsförderung nach den Bestimmungen des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) und des Bayerischen Ausbildungsförderungsgesetzes (BayAföG) geleistet.
Ausbildungsförderung wird nur gewährt, wenn der Auszubildende, sein Ehegatte und seine Eltern nicht in der Lage sind, die für die Ausbildung und den Lebensunterhalt notwendigen Kosten aufgrund eigenen Einkommens und Vermögens aufzubringen. In bestimmten Fällen (z.B. beim Besuch von Abendgymnasien, Kollegs und Berufsoberschulen oder bei langjähriger Berufstätigkeit) erfolgt die Förderung ohne Berücksichtigung des elterlichen Einkommens.

Die Höhe der Ausbildungsförderung richtet sich nach der Art der besuchten Ausbildungsstätte und der Unterbringung. Die Förderung wird bei Fachakademieausbildungen i.d.R. je zur Hälfte als Zuschuss und als unverzinsliches Staatsdarlehen, bei sonstigen schulischen Ausbildungen als Zuschuss geleistet.

Auszubildende mit abgeschlossener beruflicher Erstausbildung, die sich zu Technikern, Handwerks- und Industriemeistern etc. weiterqualifizieren wollen, können Leistungen nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG), dem sogenannten ''Meister-BAföG'', erhalten.

VORAUSSETZUNGEN:
Gefördert werden nur Teilnehmer an Vollzeitausbildungen. Anspruchsberechtigt sind grundsätzlich Deutsche, anerkannte Asylberechtigte und Flüchtlinge sowie unter bestimmten Voraussetzungen auch andere Ausländer, insbesondere Angehörige von EG-Mitgliedstaaten. Gefördert werden in der Regel nur Auszubildende, die das 30. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

BAföG -  ab der 10. Klasse und für Studierende

Mit Hilfe des BAföG sollen Schülerinnen und Schüler (ab der 10. Klasse) sowie Studentinnen und Studenten die Möglichkeit gegeben werden, unabhängig von ihrer wirtschaftlichen Situation eine Ausbildung zu absolvieren, die ihren Fähigkeiten und Interessen entspricht. Das kann ein Studium an einer Hochschule oder der Besuch einer weiterführenden allgemeinbildenden oder berufsbildenden Schule sein. Wichtig ist, dass Studierende und Auszubildende im Regelfall nur gefördert werden können, wenn sie die Ausbildung, für die sie Förderung beantragen, vor Vollendung des 30. Lebensjahres beginnen. Der Förderungsanspruch besteht für jede weiterführende allgemeinbildende und für eine sich mindestens über drei Jahre erstreckende berufsbildende Ausbildung bis zu einem daran anschließenden berufsqualifizierenden Abschluss; Zweitausbildungen werden nur in wenigen Ausnahmefällen gefördert. Betriebliche oder überbetriebliche Ausbildungen können nach dem BAföG nicht gefördert werden; dies gilt auch für den Besuch der Berufsschule. 

Bildungskreditprogramm

Dieses Förderprogramm hat die Aufgabe, gänzlich unabhängig von Förderleistungen nach dem BAföG (nicht AFBG und BayAföG) zeitlich und der Höhe nach beschränkte Kredite zur Unterstützung von volljährigen Studierenden sowie Schülerinnen und Schülern in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen (i. d. R. sind das die letzten beiden Schuljahre des jeweiligen Ausbildungsabschnittes) anzubieten.
Der Bildungskredit wird monatlich im Voraus in Raten von 300 EURO durch das Bundesverwaltungsamt, Abteilung IV, 50728 Köln, auf Antrag ausgezahlt und soll außergewöhnlichen, nicht durch das BaföG erfassten Aufwand, wie z. B. besondere Studienmateralien, Exkursionen oder Schulgebühren kompensieren helfen. Innerhalb eines Ausbildungsabschnitts können bis zu 24 Monatsraten bewilligt werden. Weitere Auskünfte hierzu erhalten Sie hier oder beim Amt für Ausbildungsförderung Kronach


Für Sie zuständig

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